
Neuer Mut bei
Krisen um ...
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Angst vor öffentlichen Auftritten oder dem Sprechen vor anderen
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Starkes Unbehagen in Gruppen oder beim Kennenlernen neuer Menschen
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Vermeidung sozialer Situationen, die Stress auslösen könnten
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Körperliche Reaktionen wie Zittern, Schwitzen, Erröten oder Herzklopfen bei sozialen Interaktionen
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Zu selbstkritische Gedanken und ständige Angst, negativ beurteilt zu werden
Soziale Phobien sind Angststörungen, bei denen Betroffene in sozialen Situationen große Angst davor haben, von anderen negativ bewertet zu werden. Sie befürchten, sich peinlich zu verhalten oder kritisiert zu werden und vermeiden oft Situationen, in denen sie im Mittelpunkt stehen könnten. Diese Angst kann so intensiv sein, dass sie das tägliche Leben und die sozialen Beziehungen erheblich beeinträchtigt. Symptome und Alarmsignale:
aller Menschen leiden einmal im Leben an einer Sozialen Phobie. Damit gehört sie zu den häufigsten Angststörungen. Innerhalb eines Jahres erkranken bis zu 2% der Bevölkerung daran.
Quelle: Angst Selbsthilfe
Soziale Phobien beginnen oft in der Jugend und können sich ohne Behandlung über viele Jahre hinziehen. Soziale Situationen und Interaktion werden häufig gemieden, was die Symptome verstärkt und Beziehungen belastet. Dieser Rückzug ist verständlich, kann aber zu Isolation und Depression führen. Die Angst vor Bewertung verstärkt die Symptome und die Vermeidung verhindert neue positive Erlebnisse. Die Angst vor Bewertung verstärkt die Symptome – und durch die Vermeidung werden auch noch positive Erfahrungen verhindert.
In der Psychotherapie ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) die bevorzugte Methode zur Behandlung der sozialen Phobie. Die KVT hilft den Betroffenen, negative Denkmuster zu erkennen und durch realistischere, positivere Gedanken zu ersetzen. Durch gezielte Expositionstherapie werden angstauslösende Situationen in kleinen Schritten bewusst aufgesucht und bewältigt. Auch achtsamkeitsbasierte Therapien wie die Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT) können helfen, das emotionale Gleichgewicht zu fördern und den Stress in sozialen Situationen zu meistern.
B. Hypochondrie
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Ständige Sorge über den eigenen Gesundheitszustand, auch wenn kein medizinischer Befund vorliegt.
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Intensive Beschäftigung mit körperlichen Empfindungen wie Schmerzen, Herzklopfen oder Schwindel.
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Häufige Arztbesuchn oder wiederholte medizinische Tests ohne eindeutigen Befund.
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Vermeidung von Informationen über Krankheiten aus Angst, sich anzustecken.
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Verstärkte Suche nach Informationen über Krankheiten und deren Symptome.
Hypochondrie oder Krankheitsangst ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene ständig fürchten, an einer schweren Krankheit zu leiden. Auch nach Arztbesuchen mit negativen Befunden bleiben diese Sorgen bestehen. Normale körperliche Empfindungen oder geringfügige Symptome werden oft als Zeichen einer schweren Erkrankung interpretiert. Das kann in Folge zu ständiger Sorge und erheblichem Stress führen. Typische Symptome sind:
Der Verlauf der Hypochondrie ist oft langwierig. Ohne Behandlung können sich die Ängste verstärken und zu sozialem Rückzug oder sogar Depressionen führen. Betroffene leiden häufig unter einem Teufelskreis aus Angst und Arztbesuchen, der sich immer weiter verstärkt, da die Beruhigung durch den Arzt oft nicht lange anhält.
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine wirksame Methode zur Behandlung von Hypochondrie. In der KVT lernen Betroffene, ihre übertriebene Krankheitsangst zu hinterfragen und Symptome realistischer einzuschätzen. Eine weitere wertvolle Methode, um die Krankheitsängste abzubauen, ist die gezielte Expositionstherapie. Zudem lenken Achtsamkeitsbasierte Ansätze wie MBCT die Aufmerksamkeit des Betroffenen auf das Hier und Jetzt. Ziel der Therapie ist es, das ständige Kreisen der Gedanken zu durchbrechen und wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.
C. Generalisiertes Angstsyndrom
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Übermäßige Sorgen: Betroffene machen sich ständig Sorgen über viele Dinge, ohne dass es dafür konkreten Anlass gibt.
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Innere Unruhe und Nervosität: Ein anhaltendes Gefühl von Anspannung und Nervosität, das schwer zu kontrollieren ist.
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Konzentrationsschwierigkeiten: Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, weil ihre Gedanken ständig um Sorgen kreisen.
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Schlafstörungen: Einschlaf- oder Durchschlafstörungen aufgrund der ständigen geistigen Anspannung.
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Körperliche Beschwerde: Auch Muskelverspannungen, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden können auf diese Angst zurückzuführen sein.
Das Generalisierte Angstsyndrom (GAS) ist eine Form der Angststörung. Dabei sind die Betroffenen ständig in Sorge und Angst – nicht nur in einem, sondern in vielen Bereichen des Lebens. Diese Sorgen sind oft schwer zu kontrollieren und beeinträchtigen den Alltag erheblich. Die Betroffenen erleben eine ständige Anspannung, die sowohl psychisch als auch physisch belastend ist. Typische Warnsignale sind:
Eine generalisierte Angststörung entwickelt sich oft ganz langsam über Monate oder Jahre. Viele Betroffene nehmen die Angst zunächst nicht als Krankheit wahr, da sie sie als Teil ihres Alltags betrachten. Unbehandelt kann die GAS chronisch werden und das Leben stark beeinträchtigen. Die ständigen Sorgen können auf Dauer erschöpfend sein und zu Burnout führen. So können Betroffene auch Depressionen entwickeln oder sich immer mehr zurückziehen.
Generalisierte Angststörungen werden oft mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt. In der KVT lernen die Betroffenen, ihre negativen Denkmuster zu hinterfragen und durch realistischere, positive Denkmuster zu ersetzen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Expositionstherapie. Dabei lernen die Betroffenen, sich angstauslösenden Situationen zu stellen. Schließlich helfen achtsamkeitsbasierte Therapien, den Umgang mit Stress und Anspannung zu verbessern. Eine möglichst frühzeitige Therapie hilft, Ängste zu überwinden und Lebensqualität zurückzugewinnen.
der Deutschen leiden innerhalb eines Jahres an einer Angststörung. Im Laufe des Lebens an einer „Generalisierten Angststörung“ zu erkranken betrifft ungefähr 5% der Bevölkerung.
Quelle: Ärzteblatt
Die „Thanatophobie" beschreibt eine übermäßige und belastende Angst vor dem Tod. Diese Angst bezieht sich oft sowohl auf den eigenen Tod als auch auf den Verlust nahestehender Menschen. Im Gegensatz zur natürlichen Angst vor dem Unbekannten wird diese Störung zur Beeinträchtigung im Alltag, wenn sie das Denken dominiert und körperliche Symptome auslöst. Betroffene fühlen sich von Gedanken an Tod und Sterben heimgesucht und versuchen häufig, Situationen oder Themen zu vermeiden, die mit dem Tod in Verbindung stehen. Typische Symptome und Warnzeichen hier:
E. Todesangst
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Intensive, unkontrollierbare Angstgedanken über den Tod
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Herzrasen, verstärktes Schwitzen und Zittern
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Atemnot, Engegefühl in der Brust
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Schwindel & Übelkeit
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Vermeidung von Gesprächen oder Medien, die den Tod thematisieren
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Schlafstörungen, Albträume über Tod oder Sterben
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Ständige Sorge um die eigene Gesundheit oder die der Angehörigen
Thanatophobie kann durch den Tod eines nahestehenden Menschen, eine schwere Krankheit oder eine Lebenskrise ausgelöst werden. Anfangs treten die Ängste nur gelegentlich auf, mit der Zeit werden sie aber immer bedrückender. Die Betroffenen beschäftigen sich zwanghaft mit dem Tod, was zu Vermeidungsverhalten und Rückzug führen kann. Unbehandelt breitet sich eine Angststörung weiter aus, und schränkt das Leben zunehmend ein und kann zu weiteren psychischen Problemen führen.
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine wunderbare Methode, um Todesängste zu überwinden. Betroffene lernen hier, ihre negativen Denkmuster über den Tod zu hinterfragen und durch realistischere, weniger bedrohliche Überzeugungen zu ersetzen. Bei der Expositionstherapie werden die angstauslösenden Themen langsam konfrontiert. Achtsamkeitstechniken und Entspannungsverfahren wie Atemübungen helfen, die körperlichen Symptome der Angst zu reduzieren.

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Eine Panikstörung ist gekennzeichnet durch plötzliche, intensive Angstanfälle, die ohne erkennbaren Auslöser auftreten. Diese Panikattacken äußern sich in körperlichen Symptomen und führen oft zu der Überzeugung, in Lebensgefahr zu schweben. Betroffene entwickeln häufig eine Angst vor der Angst, die dazu führt, dass sie Situationen, in denen sie Panikattacken erlebt haben, umgehen, um weitere Attacken zu vermeiden. Symptome sind hier:
D. Panikstörung
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Herzrasen, starkes Schwitzen, Zittern
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Atemnot & Erstickungsgefühle
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Schmerzen in der Brust, Schwindel und Übelkeit
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Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden
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Gefühl der Entfremdung (Depersonalisierung oder Derealisierung)
Der Beginn einer Panikstörung ist häufig durch eine erste, besonders heftige Panikattacke gekennzeichnet. Die Betroffenen beginnen, bestimmte Orte oder Situationen zu meiden, die sie mit der Attacke in Verbindung bringen. Im weiteren Verlauf kann dies zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen, insbesondere wenn sich das Vermeidungsverhalten ausweitet. Ohne Therapie kann eine Panikstörung chronisch werden und mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen einhergehen.
Bei der Behandlung einer Panikstörung hat sich die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als besonders wirksam erwiesen. Dabei lernen die Betroffenen, ihre panikverstärkenden Denkmuster und Fehlinterpretationen zu erkennen und zu korrigieren. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die Expositionstherapie: dabei lernen die Patient:innen Schritt für Schritt, sich mit den Situationen, die Angst auslösen, auseinanderzusetzen. Sensible Achtsamkeitstechniken und Entspannungsverfahren wie progressive Muskelrelaxation oder Atemtechniken helfen zudem, die körperlichen Symptome zu lindern.

„Panikattacken sind Übertreibung, einfach entspannen hilft“. Falsch: Panikattacken sind heftige, plötzliche Angstzustände, die Betroffene nur sehr schwer kontrollieren können.
„Hypochonder bilden sich doch alles nur ein oder übertreiben?“ Falsch: Es geht nicht um Einbildung oder die Suche nach Aufmerksamkeit, sondern um eine tief verwurzelte Angst,
die oft das ganze Leben bestimmt und belastet.
A. Soziale Phobie


Soziale Phobien, Hypochondrie, Panikstörungen oder Todesangst sind tiefgreifende Ängste, die das Leben stark einschränken. Diese Störungen sind oft durch übertriebene Bedrohungserwartungen gekennzeichnet, die belastend wirken können. In der Psychotherapie wird mit einfühlsamen Methoden ein sicherer Umgang mit Ängsten erarbeitet,
damit Betroffene wieder mehr Lebensqualität erfahren.
Angst- und Zwangsstörungen

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