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Stärken gegen ...

ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Etwa 5 bis 7 % aller Kinder sind von dieser Krankheit betroffen, wobei Jungen häufiger diagnostiziert werden als Mädchen. Bei vielen Menschen bleiben die Symptome bis ins Erwachsenenalter bestehen, so dass auch etwa 2 bis 4 % der Erwachsenen von ADHS betroffen sind. Häufig wird ADHS bei Erwachsenen jedoch übersehen oder erst spät diagnostiziert, da sie ihre Symptome teilweise durch erlernte Verhaltensweisen kompensieren können.

Gibt es unterschiedliche Varianten?

ADHS ist keine einheitliche Störung, sondern tritt in verschiedenen Formen auf. Es gibt drei Hauptvarianten von ADHS, die jeweils durch ganz bestimmte Kombination von Symptomen gekennzeichnet sind.

  • Unaufmerksamer Typ: Dieser Typ ist vor allem durch Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit gekennzeichnet. Die Hyperaktivität steht hier weniger im Vordergrund.

  • Hyperaktiv-impulsiver Typ: Hier dominieren vor allem die Hyperaktivität und die Impulsivität, während Unaufmerksamkeit eine geringere Rolle spielt.

  • Kombinierter Typ: Bei diesem Typ sind sowohl die Unaufmerksamkeit als auch Hyperaktivität und Impulsivität stark ausgeprägt. Diese Variante ist die häufigste Form von ADHS.

Was ist der typische Verlauf bei ADHS?

ADHS beginnt meist im Kindesalter und äußert sich durch Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten. Auch wenn die Symptome im Jugend- und Erwachsenenalter schwächer werden, ist die Störung für viele Betroffene dennoch eine Herausforderung, besonders in Bezug auf Organisation und Impulskontrolle. Mit der Zeit entwickeln die meisten Erwachsenen eigene Strategien, um ihre Symptome zu bewältigen.

Wie kann da eine Psychotherapie helfen?

Jeder Mensch ist einzigartig und braucht eine individuelle Therapie, die ganz genau auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Besonders erfolgreich ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die den Betroffenen hilft, ihre Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Man lernt zudem Achtsamkeitstechniken, um seine Impulsivität zu kontrollieren, und Zeitmanagementmethoden, um den Alltag besser zu strukturieren zu können. Ein wichtiger Bestandteil der gesamten Therapie ist auch die Psychoedukation, um den Betroffenen und ihrem Umfeld Wissen über ADHS zu vermitteln und Verständnis zu fördern. In manchen Fällen kann eine medikamentöse Therapie eine sinnvolle Ergänzung sein.

Fazit:

ADHS ist eine komplexe Störung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinflussen kann. Doch mit der richtigen Therapie und Unterstützung ist es möglich, die Symptome zu bewältigen und ein erfülltes Leben zu führen. Individuell angepasste Therapien und der Einbezug des sozialen Umfelds sind hierbei entscheidend.

Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?

Je nach Typ kann sich die Störung unterschiedlich auf das tägliche Leben auswirken. Während manche Menschen vor allem mit Unaufmerksamkeit zu kämpfen haben, stehen bei anderen impulsives oder hyperaktives Verhalten im Vordergrund.

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ADHS wird fälschlicherweise als kurzfristiger Trend oder überdiagnostiziertes Problem betrachtet. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gut erforschte, neurobiologische Störung.

Der Anteil der Kinder mit ADHS, die später auch im Erwachsenenalter noch Symptome zeigen, ist ca.

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Welche Signale deuten auf ADHS?

ADHS kann sich auf unterschiedliche Weise äußern – die Symptome können das alltägliche Leben und das soziale Umfeld eines Menschen stark beeinflussen. Diese drei Begriffe stehen für die drei Hauptsymptome von ADHS: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Die Ausprägung der Symptome kann von Person zu Person variieren. Typische Warnsignale sind:

  • Unaufmerksamkeit: Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren oder Aufgaben zu Ende zu bringen.

  • Vergesslichkeit: Häufiges Verlieren oder Vergessen von Dingen, die für den Alltag wichtig sind.

  • Ablenkbarkeit: Leichte Ablenkbarkeit durch äußere Reize, was zu unorganisiertem Arbeiten führt.

  • Innere Unruhe: Starkes Bedürfnis, sich ständig zu bewegen oder körperlich aktiv zu sein.

  • Impulsivität: Schwierigkeiten, Handlungen oder Worte zu kontrollieren, oft spontanes Handeln ohne nachzudenken.

  • Ungeduld: Schwierigkeiten, still zu sitzen oder auf etwas zu warten, z. B. in Warteschlangen.

  • Probleme im sozialen Umfeld: Schwierigkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen aufrechtzuerhalten, da die Impulsivität oft als störend empfunden wird.

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurobiologische Störung, die durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig im Kindesalter auf, kann aber auch bis ins Erwachsenenalter andauern. Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, ihren Alltag zu strukturieren und sich über längere Zeit zu konzentrieren. Eine geeignete Therapie hilft das Leben mit ADHS erfolgreich zu meistern.

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