
Emotionen
regulieren beim ...
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung betrifft etwa 2,7 % der Bevölkerung, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Oft beginnen die Symptome im Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter. BPS ist eine der am häufigsten diagnostizierten Persönlichkeitsstörungen und betrifft viele Menschen, die in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung sind. Oft zeigt sich die Borderline-Persönlichkeitsstörung gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen.
Gibt es unterschiedliche Varianten?
Es gibt unterschiedliche Ausprägungen der Borderline-Störung, die sich durch spezifische Symptome und Verhaltensweisen unterscheiden.
Zu den wichtigsten Varianten gehören:
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Impulsiver Typ: Gekennzeichnet durch starke Impulsivität und unkontrolliertes Verhalten, oft begleitet von riskanten Entscheidungen.
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Selbstschädigender Typ: Betroffene neigen zu häufigen Selbstverletzungen oder selbstschädigendem Verhalten.
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Ängstlich-vermeidender Typ: Starke Angst vor Zurückweisung und intensives Verlangen nach Nähe und Bestätigung.
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Depressiver Typ: Überwiegend depressive Verstimmung und tiefes Gefühl der Leere und Hoffnungslosigkeit.
Was ist der typische Verlauf bei Borderline?
Der Verlauf der Borderline-Störung ist häufig durch Krisen und emotionale Extreme geprägt, was für die Betroffenen und ihr Umfeld sehr herausfordernd sein kann. Die Symptome beginnen meist im Jugendalter und verstärken sich in den folgenden Jahren. Viele Betroffene haben Schwierigkeiten, stabile Beziehungen zu führen, da sie dauernd zwischen extremen Gefühlszuständen schwanken. Beziehungen sind zudem häufig von Nähe-Distanz-Konflikten geprägt. Unbehandelt verschlimmern sich die Symptome häufig, und das impulsive Verhalten kann zu ernsthaften Problemen im sozialen und beruflichen Leben führen.
Wie kann da eine Psychotherapie helfen?
Eine der erfolgreichsten Therapieformen für BPS ist die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT). Diese Therapie hilft Betroffenen, ihre emotionalen Schwankungen besser zu kontrollieren und ihr impulsives Verhalten Stück für Stück zu reduzieren. Auch die Schematherapie ist eine wunderbare Methode, da sie auf eine ganz besondere Weise tief liegende emotionale Muster bearbeitet. Zusätzlich werden oft Achtsamkeitsübungen in die Behandlung integriert, um den Betroffenen nachaltig zu helfen, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und emotionale Reaktionen besser zu regulieren.
Fazit:
Das Borderline-Syndrom ist eine ernsthafte, aber behandelbare Persönlichkeitsstörung. Mit der richtigen psychotherapeutischen Unterstützung können Betroffene lernen, mit ihren emotionalen Extremen umzugehen und stabile Beziehungen aufzubauen – und damit ihre Lebensqualität erheblich zu verbessern.
der Bevölkerung Deutschlands ist von BPS betroffen – das macht
sie zu einer der häufigsten Persönlichkeitsstörungen.
Quelle: Ärzteblatt
Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?
2,7%
„Borderliner sind einfach nur launisch und oft manipulativ“
Falsch: In Wirklichkeit sind die intensiven emotionalen Schwankungen, die oft zu impulsiven Handlungen führen,
für die Betroffenen kaum kontrollierbar.

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Das Borderline-Syndrom ist eine psychische Erkrankung mit emotionaler Instabilität, Impulsivität und Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Menschen mit BPS leiden häufig unter Stimmungsschwankungen und innerer Leere. Viele Betroffene haben Angst, verlassen zu werden, und neigen zu Selbstverletzungen. Frühzeitig therapeutische Hilfe kann die Lebensqualität verbessern.
Borderline-Syndrom
Welche Signale und Warnzeichen
deuten auf ein Borderline-Syndrom?
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) äußert sich durch eine Vielzahl von Symptomen, die meist emotionaler Natur sind, aber auch das Verhalten und das Selbstbild betreffen. Die wichtigsten Warnsignale sind:
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Instabile Beziehungen: Schneller Wechsel zwischen extremer Idealisierung und Abwertung anderer Menschen.
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Starke Stimmungsschwankungen: Plötzliche, intensive Gefühlswechsel zwischen Freude, Wut, Angst und Trauer.
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Selbstverletzendes Verhalten: Häufiges Ritzen oder andere Formen der Selbstverletzung als Ausdruck innerer Spannungen.
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Impulsivität: Unkontrolliertes Verhalten wie übermäßiges Geldausgeben, riskantes Autofahren oder Drogenmissbrauch.
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Gefühl innerer Leere: Ständiges Gefühl von Sinnlosigkeit und Leere.
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Intensive Angst vor dem Verlassenwerden: Starke Bemühungen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu verhindern.

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