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Neue Wege aus einer ...

Lebenskrise

Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?

Lebenskrisen treten in allen Lebensphasen auf und können jeden Menschen treffen. Oft sind es Übergänge wie ein Berufswechsel, die Lebensmitte oder der Eintritt in den Ruhestand, die Krisen auslösen. Rund 25% der Erwachsenen erleben im Laufe ihres Lebens eine persönliche Krise, die den Alltag erschwert. Besonders in Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen, wie zum Beispiel während der COVID-19-Pandemie, treten Krisen häufiger auf.

Welche Signale deuten auf eine Lebenskrise?

Eine Lebenskrise kann sich in verschiedenen Symptomen äußern, die sowohl psychischer als auch physischer Natur sein können. Es ist wichtig, diese frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Typische Symptome und Warnsignale:

  • Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, ausgelaugt und ständig müde zu sein.

  • Verlust von Freude: Dinge, die früher Spaß machten, erscheinen bedeutungslos.

  • Körperliche Beschwerden: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Verspannungen ohne erkennbare Ursache.

  • Reizbarkeit: Häufige Stimmungsschwankungen oder unkontrollierte emotionale Ausbrüche.

  • Sozialer Rückzug: Vermeidung von Kontakten und Rückzug in die Isolation.

  • Konzentrationsprobleme: Schwierigkeiten, sich auf Aufgaben zu konzentrieren.

  • Zweifel und Unsicherheit: Das Gefühl, den eigenen Lebensweg verloren zu haben.

Wie ist der typische Verlauf einer Lebenskrise?

Lebenskrisen beginnen oft schleichend und können sich über Wochen oder Monate entwickeln. Anfangs fühlen sich die Betroffenen vielleicht nur leicht belastet oder überfordert, weiteren diese Gefühle können sich aber verstärken und zu emotionaler Erschöpfung führen. Im Verlauf ziehen sich viele Menschen sozial zurück und fühlen sich zunehmend isoliert. Ohne rechtzeitige Unterstützung können sich aus solchen Krisen schwerwiegendere psychische Erkrankungen wie Depressionen entwickeln.

Wie kann da eine Psychotherapie helfen?

In der Psychotherapie wird die Krise gemeinsam mit dem Patienten analysiert und Lösungswege erarbeitet. Ein bewährter Ansatz ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die hilft, negative Denkmuster zu erkennen und durch konstruktive Gedanken zu ersetzen. Auch Achtsamkeitstechniken unterstützen die Patienten dabei, im Hier und Jetzt zu leben und inneren Druck abzubauen. Darüber hinaus kann eine ressourcenorientierte Therapie helfen, innere Stärken wieder zu entdecken und die eigene Widerstandskraft zu stärken.

Fazit:

Lebenskrisen sind manchmal schwierige, aber auch normale Lebensphasen. Sie bieten auch die Chance, sich selbst besser kennen zu lernen und neue Wege zu finden. Mit professioneller psychotherapeutischer Unterstützung können Krisen nicht nur bewältigt, sondern auch als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung genutzt werden.

40%

der Menschen erleben im Laufe ihres Lebens mindestens eine existenzielle Krise, ausgelöst durch Verluste oder Krankheit.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gibt es unterschiedliche Varianten?

Lebenskrisen können unterschiedliche Formen annehmen und sind so individuell wie die betroffenen Menschen selbst. Jede Krise hat ihre eigenen Ursachen und Auslöser, dennoch gibt es einige typische Varianten:

  • Verlustkrisen: Der Tod oder die Trennung von einem nahestehenden Menschen kann tiefe Trauer und Orientierungslosigkeit auslösen.

  • Berufliche Krisen: Arbeitslosigkeit, Burnout, Mobbing oder berufliche Neuorientierung können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen.

  • Identitätskrisen: Fragen nach dem Sinn des Lebens oder der eigenen Identität, oft ausgelöst durch Lebensübergänge wie Midlife-Crisis oder Pensionierung.

  • Existenzielle Krisen: Unerwartete Schicksalsschläge wie schwere Krankheiten oder Unfälle.

  • Veränderungskrisen: Auch positive Veränderungen wie die Geburt eines Kindes oder der Umzug in eine neue Stadt können zu Überforderung führen.

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Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, klicken Sie bitte auf die angebotenen Therapieformen und Services –
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"Nur die schwachen Menschen kommen in Lebenskrisen!“
Falsch: Eine Lebenskrise kann jeden betreffen, und das Suchen nach Unterstützung ist ein Zeichen von Stärke, nicht Schwäche.

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Lebenskrisen sind tiefgreifende, oft unerwartete Ereignisse, die das innere Gleichgewicht eines Menschen stark erschüttern können. Diese schwierigen Lebensphasen können Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung mit sich bringen. Aber jede Krise birgt aber auch die Chance auf Wachstum und Veränderung. Mit psychotherapeutischer Begleitung lassen sich die Herausforderungen einer Krise besser bewältigen und neue Perspektiven entwickeln.

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