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Neues Selbstbild gegen die ...

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist durch ein stark überhöhtes Selbstbild gekennzeichnet. Gleichzeitig fällt es Betroffenen schwer, mit Kritik umzugehen. Auch wenn sie selbstsicher wirken, verbergen sich hinter der Fassade Unsicherheiten und emotionale Verletzlichkeit. Durch das übermächtige Bedürfnis nach Bewunderung und Bestätigung haben NPS-Betroffene oft Schwierigkeiten, vertrauensvolle, enge Beziehungen einzugehen.

Narzisstische Störung

Welche Signale deuten auf eine
narzisstische Störung?

Es gibt einige Verhaltensweisen, die darauf hinweisen, dass jemand eine narzisstische Störung hat. Dazu gehören zum Beispiel ein verzerrtes Selbstbild und tiefgehende emotionale Unsicherheiten. Zu den häufigsten Symptomen und Warnsignalen gehören:

  • Übersteigertes Selbstwertgefühl: Betroffene haben das Gefühl, außergewöhnlich und überlegen zu sein.

  • Ständiges Bedürfnis nach Bewunderung: Ständige Suche nach Bestätigung und Anerkennung durch andere.

  • Mangel an Empathie: Schwierigkeiten, die Gefühle und Bedürfnisse anderer zu verstehen oder darauf einzugehen.

  • Manipulative Tendenzen: Sie nutzen andere aus, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

  • Überempfindlichkeit gegenüber Kritik: Schon leichte Kritik löst starke emotionale Reaktionen aus.

  • Neid auf andere: Sie sind oft neidisch auf den Erfolg anderer und glauben, dass sie selbst mehr Anerkennung verdient hätten.

Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung betrifft etwa 1-2% der Bevölkerung und tritt häufiger bei Männern auf. Die Betroffenen erkennen oft nicht, dass ihr Verhalten problematisch ist, da sie sich selbst als überlegen wahrnehmen. Oftmals zeigt sich die Störung erst in zwischenmenschlichen oder beruflichen Konfliktsituationen. Narzissmus bleibt oft unentdeckt, da er häufig mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen einhergeht.

Gibt es unterschiedliche Varianten?

Narzissmus kann sich in verschiedenen Formen äußern, die von "grandiosen" bis zu "verletzlichen" Persönlichkeitsmerkmalen reichen.
Die wichtigsten Varianten dieser Störung sind:

  • Grandioser Narzissmus: Überhöhtes Selbstbild, verbunden mit Machtstreben und Arroganz.

  • Verletzlicher Narzissmus: Hinter einer Fassade von Überlegenheit verbirgt sich eine starke Unsicherheit und Empfindlichkeit gegenüber Kritik.

  • Koverter Narzissmus: Die Betroffenen sind weniger offen überheblich, neigen aber zu passiver Aggression und subtiler Manipulation.

  • Maligner Narzissmus: Eine sehr destruktive Form des Narzissmus, die mit aggressivem Verhalten, Manipulation und einem Mangel an Mitgefühl einhergeht.

Was ist der typische Verlauf bei Narzissmus?

Die narzisstische Störung entwickelt sich oft schon in der Jugend und führt immer öfter zu zwischenmenschlichen Konflikten. Das liegt daran, dass Betroffene einerseits Bewunderung sehr wichtig finden und sich aber andererseits nur schwer in andere hineinversetzen können. Auf Kritik reagieren die Betroffenen oft mit Wut, Rückzug oder emotionaler Verletzung. Langfristig können diese Verhaltensmuster zu sozialer Isolation und beruflichem Scheitern führen, da es ihnen schwer fällt, mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

Wie kann da eine Psychotherapie helfen?

Die Behandlung der narzisstischen Störung erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Ein zentraler Ansatz ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Dabei lernen die Betroffenen Schritt für Schritt, ihre unrealistischen Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Auch die Schematherapie hat sich als sehr wirksam erwiesen, denn sie hilft den Betroffenen, frühere emotionale Verletzungen zu verarbeiten und besser mit Unsicherheit und Kritik umzugehen. Diese therapeutischen Ansätze können dazu beitragen, dass sich die Beziehungen zu anderen Menschen und das eigene Selbstbild langfristig verbessern.

Fazit:

Xurnout ist eine ernsthafte psychische Belastung, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte. Mit der Unterstützung einer Psychotherapie können Betroffene Wege finden, ihren Stress zu bewältigen und wieder eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Erholung und Selbstfürsorge zu finden.

der Bevölkerung sind von der narzisstischen Persönlichkeitsstörung betroffen, wobei Männer häufiger diagnostiziert werden als Frauen​

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"NPS" tritt häufig in Verbindung mit anderen psychischen Erkrankungen auf, z.B. Depressionen, Angststörungen
oder Drogenmissbrauch.

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