
Neues Feuer
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Ein Burnout entwickelt sich in der Regel schleichend, deshalb ist es wichtig, auf die ersten Anzeichen zu achten. Oft nehmen Betroffene die ersten Symptome leider nicht ernst oder versuchen, sie zu ignorieren. Es gibt bestimmte Symptome und Warnsignale, auf die man achten sollte:
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Emotionale Erschöpfung: Anhaltende Müdigkeit, die auch durch Ruhe nicht besser wird.
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Innere Leere: Das Gefühl, emotional ausgebrannt zu sein, ohne Freude oder Motivation.
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Leistungsabfall: Manchmal fällt es schwer, sich auf einfache Aufgaben zu konzentrieren.
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Zynismus und Distanzierung: Eine zunehmende Gleichgültigkeit oder negative Einstellung zur Arbeit.
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Konzentrationsprobleme: Dabei fällt es Betroffenen oft schwer, sich zu fokussieren und Gedanken zu ordnen.
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Körperliche Beschwerden: Häufige Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und Schlafstörungen.
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Sozialer Rückzug: Betroffene ziehen sich dabei von Freunden und Kollegen zurück.
Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?
Burnout ist in der modernen Arbeitswelt sehr weit verbreitet und betrifft vor allem Menschen, die in Berufen mit hoher Verantwortung oder starkem emotionalen Einsatz arbeiten. Besonders gefährdet sind Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, zum Beispiel Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer und Menschen in Führungspositionen. Die steigende Verbreitung von Burnout wird unter anderem der Digitalisierung, der ständigen Erreichbarkeit und dem immer stärker werdenden Druck beruflicher und privater Anforderungen zugeschrieben.
Gibt es unterschiedliche Varianten?
Es gibt verschiedene Formen von Burnout, die sich in Abhängigkeit von der Art der Belastung und den individuellen Lebensumständen zeigen können. Zu den häufigsten Varianten gehören:
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Überforderungs-Burnout: Entsteht durch ständige Überlastung und das Gefühl, Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden.
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Boreout: Zustand der durch chronische Unterforderung oder Langeweile am Arbeitsplatz entstehen kann.
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Idealismus-Burnout: Betroffene haben hohe Erwartungen an sich und sind frustriert, wenn diese nicht erfüllt werden.
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Soziales Burnout: wenn Menschen durch ständige Belastung im sozialen oder beruflichen Umfeld überfordert sind –insbesondere in Berufen wie Pflege oder Erziehung.
Was ist der typische Verlauf eines Burnout?
Burnout entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum. Zunächst nehmen Betroffene vermehrt Aufgaben an und ignorieren erste Müdigkeitssignale. Im Laufe der Zeit wächst die emotionale Distanz zu Arbeit und sozialem Umfeld, begleitet von körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Ohne Unterstützung kann es zu einem völligen Zusammenbruch der physischen und emotionalen Belastbarkeit kommen.
Wie kann da eine Psychotherapie helfen?
In der Psychotherapie gibt es verschiedene Ansätze, die dabei helfen, Burnout zu behandeln. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine wunderbare Methode, um negative Denkmuster zu verändern und realistischere Erwartungen zu entwickeln. Auch die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR), ist eine wunderbare Methode, um den Umgang mit Stress zu verbessern. Zudem können Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung oder autogenes Training dabei helfen, körperliche Spannungen abzubauen und neue Kraft zu schöpfen.
Fazit:
Burnout ist eine ernsthafte psychische Belastung, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte. Mit der Unterstützung einer Psychotherapie können Betroffene Wege finden, ihren Stress zu bewältigen und wieder eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Erholung und Selbstfürsorge zu finden.
9,5
Burnout wird oft nicht ernst genommen: Viele der Betroffenen erkennen die Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme nicht als Warnsignale.

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Millionen Menschen in Deutschland berichten von stressbedingter Überlastung oder Erschöpfung, die mit einem Burnout in Verbindung stehen.
Quelle: AOK


Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand, in dem man sich emotional, geistig und körperlich erschöpft fühlt. Das kann passieren, wenn man über einen langen Zeitraum hinweg viel Stress hat, überlastet ist und sich ständig überfordert fühlt. Burnout betrifft nicht nur den Beruf, sondern oft auch das Privatleben der Betroffenen – dadurch kann die Lebensfreude und Leistungsfähigkeit verloren gehen.
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