top of page

Keine Angst vor einer ...

Phobien sind intensive, oft irrationale Ängste vor bestimmten Objekten, Situationen oder Tieren, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können. Diese Ängste sind nicht nur unangenehm, sondern führen oft zu Vermeidungsverhalten, das die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Glücklicherweise gibt es wirksame therapeutische Ansätze, um Phobien zu behandeln und zu überwinden.

Phobie

Phobien treten in verschiedenen Formen auf, die sich vor Allem nach dem spezifischen Auslöser der Angst unterscheiden lassen. Man kann sie in drei Hauptkategorien einteilen: spezifische Phobien, soziale Phobien und Agoraphobien.

  • Tierphobien: Starke Angst vor bestimmten Tieren, wie Spinnen (Arachnophobie) oder Schlangen (Ophidiophobie).

  • Situative Phobien: Angst vor bestimmten Situationen, zum Beispiel vor engen Räumen (Klaustrophobie) oder die vor dem Fliegen (Aviophobie).

  • Soziale Phobie: Die Angst, in sozialen Situationen bewertet oder abgelehnt zu werden, wie bei öffentlichen Reden oder beim Small Talk.

  • Agoraphobie: Angst vor großen, offenen oder überfüllten Orten, bei denen das Verlassen schwierig erscheint.

  • Naturphobien: Ängste vor natürlichen Phänomenen wie Gewitter, Wasser oder Dunkelheit.

Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen auf der Welt unter Phobien leiden. Wir schätzen, dass etwa 10 % der Menschen in Deutschland im Laufe ihres Lebens mit einer spezifischen Phobie zu kämpfen haben. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Soziale Phobien treten häufig in der Jugend auf, während Agoraphobie meist bei Erwachsenen diagnostiziert wird. Es ist wichtig, sich bei einer Phobie behandeln zu lassen, denn ohne Behandlung können sich Phobien mit der Zeit verstärken und chronisch werden.

Die Symptome einer Phobie treten meist in der Nähe des gefürchteten Objekts oder einer gefürchteten Situation auf. Sie können von leichten körperlichen Reaktionen bis hin zu intensiven Panikgefühlen reichen. Besonders charakteristisch ist das starke Vermeidungsverhalten, das dazu führt, dass die Betroffenen bestimmte Situationen meiden, um der Angst zu entgehen. Typische Symptome und Warnsignale:

  • Herzrasen: Stark beschleunigter Herzschlag bei Konfrontation mit dem Auslöser.

  • Schweißausbrüche: Übermäßiges Schwitzen und Schüttelfrost.

  • Atemnot: Gefühl der Kurzatmigkeit und Angst vor dem Ersticken.

  • Schwindel: Das Gefühl, in Ohnmacht zu fallen oder die Kontrolle zu verlieren.

  • Magenprobleme: Übelkeit, Bauchschmerzen oder das Gefühl, sich übergeben zu müssen.

  • Vermeidung: Betroffene meiden bewusst Orte oder Situationen, welche die Angst auslösen könnten.

Was ist der typische Verlauf bei Phobien?

Wenn Phobien unbehandelt bleiben, neigen sie dazu, sich noch zu verstärken. Das liegt daran, dass Betroffene Situationen oder Objekte, die Angst auslösen, konsequent vermeiden. Diese Vermeidung kann führt jedoch dazu, dass die Angst aufrechterhalten oder sogar verschlimmert wird. Häufig wird der Lebensraum der Betroffenen durch die Ausweitung der Vermeidungsstrategien immer weiter eingeschränkt. So kann zum Beispiel die Angst vor dem Fliegen dazu führen, dass Reisen gänzlich vermieden werden. In schweren Fällen kann dies zu sozialer Isolation oder einer begleitenden depressiven Verstimmung führen.

Wie kann da eine Psychotherapie helfen?

Die Behandlung von Phobien erfolgt in der Regel im Rahmen einer Psychotherapie. Dabei hat sich die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als besonders effektiv erwiesen. Im Mittelpunkt steht die Expositionstherapie, bei der Betroffene schrittweise mit dem angstauslösenden Reiz konfrontiert werden. Das Ziel dabei ist, dass sie sich langsam und sicher daran gewöhnen, um ihre Angst zu überwinden. Weitere Ansätze der KVT umfassen die kognitive Umstrukturierung. Dabei werden dysfunktionale Gedankenmuster vorsichtig identifiziert und Schritt für Schritt verändert. Zudem gibt es achtsamkeitsbasierte Verfahren, die helfen den Umgang mit Angst und Stress zu regulieren. Auch Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder Atemübungen können unterstützend wirken.

Fazit:

Phobien sind ernst zu nehmende Angststörungen, die sich verstärken und das Leben stark einschränken können. Aber eine individuelle Therapie, insbesondere auf der Basis der kognitiven Verhaltenstherapie, bietet gute Chancen auf Besserung und ermöglicht dann den Betroffenen ein Leben frei von unnötigen Ängsten.

70%

der Patienten, die bei der Behandlung einer Phobie eine kognitive Verhaltenstherapie durchlaufen, berichten von einer
deutlichen Verbesserung.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie

Pointer+_pos.png

Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, klicken Sie bitte auf die angebotenen Therapieformen und Services –
bei Unklarheiten oder Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit
mir auf, per Mail oder über den Connect-Button unten ...

Welche Signale deuten auf eine Phobie hin?
5_2 Psychohead _Phobie_ X0% Slate-FX_ret_fond-.jpg

„Einfacher Kontakt mit dem Angstobjekt reicht oft zur Heilung“ Falsch: Ohne psychotherapeutische Begleitung kann Konfrontation die Symptome verstärken, statt zu helfen!

5_2 Psychohead _Phobie_ X0% Slate-FX_ret_fond.jpg
Was sind verschiedene Varianten von Phobien?

Adresse

Bremer Reihe 26a

20099 Hamburg
(St. Georg)

Deutschland

Praxis

Di.-Fr. 9-19 Uhr

Termine nach Absprache

Kontakt

Tel. +49 40 399 00 555

Mobil +49 151 400 00 696

Fax. +49 4101 696 181

Termin

  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Instagram

Psychotherapie
Coaching • Supervision

bottom of page