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Hilfe vom Experten bei ...

Belastung durch
ein Trauma

Traumata können Menschen jeden Alters und jeder sozialen Schicht betreffen. Besonders gefährdet sind jedoch bestimmte Gruppen, wie Frauen, die häusliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch erlebt haben, Soldaten und Einsatzkräfte sowie Menschen, die in Kriegsgebieten oder Krisensituationen leben. Auch Kinder und Jugendliche sind leider besonders anfällig, da ihre Psyche noch in der Entwicklung ist. Studien zeigen, dass etwa 8 % der Bevölkerung irgendwann im Leben eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln. In Berufen mit hoher Belastung, wie Rettungsdiensten oder dem Militär, ist das Risiko sogar noch höher.

Gibt es unterschiedliche Varianten?

Jede dieser Traumaformen hat unterschiedliche Auswirkungen auf das emotionale und psychische Wohlbefinden der Betroffenen.

  • Akutes Trauma: Ein einmaliges, stark belastendes Ereignis, wie ein Unfall, Überfall oder eine Naturkatastrophe.

  • Chronisches Trauma: Wiederholte, lang anhaltende traumatische Erlebnisse, etwa bei häuslicher Gewalt oder Missbrauch.

  • Sekundärtrauma: Eine Traumatisierung durch den bloßen Kontakt mit traumatisierten Personen entsteht, zum Beispiel häufig bei Einsatzkräften.

  • Entwicklungstrauma: Traumatische Erlebnisse, die in der Kindheit auftreten und die psychische Entwicklung nachhaltig beeinflussen.

  • Kollektives Trauma: Ein Trauma, das eine ganze Gemeinschaft oder Gruppe betreffen, z. B. Krieg oder Terroranschläge.

Was ist der typische Verlauf bei
Trauma-Belastungen?

Es ist ganz normal, dass Probleme nach einem Trauma oft erst nach einer gewissen Zeit auftreten. Viele Betroffene verdrängen das Ereignis zunächst, um damit besser klarzukommen. Mit der Zeit können jedoch Symptome wie Schlafstörungen, Angst und Flashbacks auftreten. Bei manchen Menschen entwickelt sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die starke emotionale und körperliche Reaktionen hervorruft. Unbehandelt können all diese Symptome das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen.

Wie kann da eine Psychotherapie helfen?

Die Therapie von Traumafolgen erfordert ein behutsames und individuelles Vorgehen. Besonders wirksam ist die Traumatherapie, die darauf abzielt, die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten und die emotionale Stabilität wiederherzustellen. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und das Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) sind bewährte Techniken, um traumatische Erinnerungen aufzuarbeiten. Zudem helfen Stabilisierungsübungen den Betroffenen, starke Emotionen zu kontrollieren und in belastenden Situationen stabil zu bleiben. Achtsamkeitstechniken unterstützen die Wiederherstellung der Verbindung zum eigenen Körper und den Umgang mit belastenden Gedanken.

Fazit:

Traumafolgen können das Leben erheblich beeinträchtigen, doch mit der richtigen therapeutischen Unterstützung können diese Wunden geheilt werden. Eine frühzeitige Behandlung hilft den Betroffenen, das Trauma endlich zu verarbeiten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Welche Signale deuten auf eine "Posttraumatische Belastungsstörung" hin?

Traumafolgen äußern sich auf unterschiedliche Weise. Die Symptome sind oft vielschichtig und betreffen Emotionen, Körperempfindungen und das Verhalten. Dennoch gibt es typische Anzeichen, die auf ein unverarbeitetes Trauma hinweisen können:

  • Flashbacks: Plötzliche, intensive Erinnerungen an das traumatische Erlebnis, die den Betroffenen überwältigen.

  • Albträume: Wiederkehrende Träume, die das Trauma widerspiegeln und zu Schlafstörungen führen.

  • Emotionale Taubheit: Ein Gefühl der Abstumpfung, und Schwierigkeiten, Freude oder Trauer zu empfinden.

  • Hypervigilanz: Eine übermäßige Wachsamkeit, die dazu führt, dass man ständig das Gefühl hat, in Gefahr zu sein.

  • Vermeidungsverhalten: Der Drang, Situationen, Personen oder Orte zu meiden, die an das Trauma erinnern.

  • Schuld- und Schamgefühle: Die unbegründete Überzeugung, für das Geschehene verantwortlich zu sein.

  • Konzentrationsprobleme: Mit Schwierigkeiten, sich zu fokussieren oder alltägliche Aufgaben zu bewältigen.

Diese Symptome können das alltägliche Leben stark beeinträchtigen und sind häufig Teil einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Wie verbreitet ist das, wer ist gefährdet?

Es gibt verschiedene Arten von Traumata, die unterschiedlich lange andauern und unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Jede Art von Trauma erfordert eine ganz besondere, auf die jeweilige Person abgestimmte Herangehensweise in der therapeutischen Behandlung.

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Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, klicken Sie bitte auf die angebotenen Therapieformen und Services –
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mir auf, per Mail oder über den Connect-Button unten ...

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„Nur extreme Ereignisse führen auch zu Traumata.“
Falsch: Auch scheinbar „alltägliche“ Erlebnisse wie emotionale Vernachlässigung oder Mobbing können tiefgreifende Traumafolgen hinterlassen.

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Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland zu irgendeinem
Zeitpunkt des Lebens an PTBS zu erkranken, wird bei Frauen auf 10-12 % und bei Männern auf 5-6 % geschätzt.

Quelle: Bundestag

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Traumatische Erlebnisse, wie Unfälle, Gewalt oder Miss- brauch, können tiefgreifende Spuren in der Psyche hinter-lassen. Die seelischen Folgen entwickeln sich schleichend
über Jahre hinweg. Solche Traumafolgen können den Alltag stark beeinträchtigen. Doch eine gezielte Therapie hilft, das Erlebte zu verarbeiten und wieder Stabilität zu finden.

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