
Stabilität bei
Problemen mit ...
Persönlichkeitsstörungen prägen das Verhalten und Erleben Betroffener tiefgreifend. Typische Symptome sind innere Anspannung, intensive Gefühle und gestörte Selbst-Wahrnehmung. In der Psychotherapie können behutsam und individuell Möglichkeiten gefunden werden, das innere Gleichgewicht und damit die Lebensqualität zu stabilisieren und mit den Herausforderungen konstruktiver umzugehen.
Persönlichkeit & Psychose
-
Wahnvorstellungen: Betroffene haben falsche Überzeugungen, die nicht mit der Realität übereinstimmen, etwa Verfolgungswahn.
-
Halluzinationen: Das Hören von Stimmen oder Sehen von Dingen, die nicht existieren.
-
Denkstörungen: Verwirrte oder unzusammenhängende Gedanken und Sprache.
-
Sozialer Rückzug: Verlust des Interesses an sozialen Kontakten.
-
Antriebslosigkeit: Mangel an Motivation und Initiative.
Dies ist eine psychische Erkrankung, die durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Gefühle gekennzeichnet ist. Betroffene verlieren den Bezug zur Realität, erleben Halluzinationen oder Wahnvorstellungen und haben häufig Schwierigkeiten im sozialen und beruflichen Leben. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Es scheint jedoch, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen. Die Symptome sind meistens:
Schizophrenie beginnt häufig schon im jungen Erwachsenenalter und kann schleichend oder auch ganz plötzlich auftreten. Die Betroffenen erleben Phasen mit akuten Symptomen, die von stabileren Phasen unterbrochen werden. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dich behandeln lässt. Nur so kann sich die Erkrankung nicht verschlimmern und zu einem chronischen Zustand führen.
Bei der Behandlung wird die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eingesetzt, um die Wahnvorstellungen in Frage zu stellen und den Betroffenen zu helfen, die Realität besser wahrzunehmen. In Kombination mit Antipsychotika kann die Therapie den Verlauf stabilisieren und den Betroffenen große Erleichterung bringen. Sozialtherapie unterstützt die Wiedereingliederung in das soziale Leben, während Achtsamkeitstechniken helfen, Stress abzubauen.
B. Schizoaffektive Störung
-
Wahnvorstellungen: Falsche Überzeugungen, die nicht mit der Realität übereinstimmen.
-
Halluzinationen: Sehen oder Hören von Dingen, die nicht existieren.
-
Denkstörungen: Verwirrtes oder unlogisches Denken.
-
Depressive Episoden: Tiefe Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit.
-
Manische Phasen: Übermäßige Energie und Euphorie, impulsives Verhalten.
Bei einer schizoaffektiven Störung treten Symptome auf, die sowohl eine Schizophrenie als auch eine affektive Störung wie Depression oder Manie betreffen. Diese Kombination führt zu tiefen emotionalen und mentalen Beeinträchtigungen, die das tägliche Leben erheblich erschweren können. Symptome und Warnsignale sind:
Der Verlauf dieser Erkrankung sowohl episodisch als auch chronisch sein. Manche Betroffene erleben zwischen den Episoden Phasen der Stabilität, während andere häufiger Rückfälle erleiden. Ohne Behandlung kann sich die Krankheit verschlimmern und langfristig zu sozialer Isolation führen.
Eine Psychotherapie ist eine bewährte Möglichkeit, um schizoaffektive Störungen zu behandeln, häufig in Kombination mit Medikamenten. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft zum Beispiel, Wahnvorstellungen und Denkstörungen zu erkennen und zu hinterfragen. Interpersonelle Therapie stärkt die sozialen Beziehungen und fördert die emotionale Stabilität. Achtsamkeitsbasierte Ansätze und Stressbewältigungsstrategien helfen, mit Gefühlsschwankungen besser umzugehen.
C. Paranoide Persönlichkeit
-
Übertriebenes Misstrauen gegenüber den Absichten anderer
-
Unbegründeter Verdacht auf die Treue von Freunden oder Partnern
-
Überempfindlichkeit gegenüber Kritik
-
Übertriebene Rechthaberei und Starrheit in den Ansichten
-
Tendenz, harmlose Bemerkungen als feindselig oder abwertend zu interpretieren.
Die paranoide Persönlichkeitsstörung ist geprägt durch starkes Misstrauen und das Gefühl, von anderen bedroht oder betrogen zu werden. Diese Überzeugungen beruhen jedoch nicht auf der Realität. Betroffene neigen dazu, harmlose Äußerungen oder Handlungen als feindselig zu interpretieren, was zu Schwierigkeiten in sozialen und beruflichen Beziehungen führt. Diese Störung begleitet die Betroffenen meist ein Leben lang und beginnt häufig schon im frühen Erwachsenenalter. Typische Symptome:
Die paranoide Persönlichkeitsstörung ist oft lebenslang und bleibt unbehandelt in der Regel bestehen. Betroffene empfinden ihre Denkweise oft als gerechtfertigt, weshalb es für sie zudem schwierig ist, sich Hilfe zu suchen. In Folge sind Beziehungen und das Berufsleben stark beeinträchtigt, und es kann zu zunehmender Isolation kommen.
Auch hier spielt kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eine zentrale Rolle. Die Betroffenen lernen, ihr übertriebenes Misstrauen zu überwinden und neue Sichtweisen zu entwickeln. Auch Schematherapien können hilfreich sein, um Denkmuster zu bearbeiten. Achtsamkeitsbasierte Ansätze helfen, emotionale Belastungen abzubauen. Da es sich um eine tief verwurzelte Störung handelt, erfordert die Therapie Geduld und langfristige Unterstützung.
haben einmal im Leben vorübergehend Erlebnisse der Entfremdung von sich selbst oder ihrer Umgebung. Aber nur etwa 1-2% der Menschen, erfüllen die Kriterien für eine Depersonalisation oder Derealisation.
Quelle: MSD Manuals
-
Starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit: Die Betroffenen wollen immer im Mittelpunkt stehen.
-
Übertriebenes emotionales Verhalten: Gefühlsäusserungen wirken oft übertrieben oder dramatisch.
-
Beeinflussbarkeit: Leicht von anderen oder aktuellen Trends zu beeinflussen.
-
Starkes Interesse an äußerlicher Attraktivität: Übermäßige Beschäftigung mit dem eigenen Aussehen.
-
Schwankende Stimmungen: Schneller Wechsel zwischen verschiedenen Gefühlen, oft ohne erkennbaren Grund.
Diese Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch übermäßige Emotionalität und ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Betroffene möchten oft im Mittelpunkt stehen und zeigen deshalb oft dramatisches Verhalten, um dies zu erreichen. Dieses Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bestätigung beeinflusst die Beziehungen, die dann oft oberflächlich und instabil sind. Typische Symptome und Warnsignale sind:
Der Verlauf beginnt meist im jungen Erwachsenenalter und kann über Jahre anhalten. Betroffene haben oft instabile Beziehungen und erleben häufig Konflikte, da ihr Verhalten auf andere fordernd oder aufdringlich wirken kann. Ohne die nötige Unterstützung ist es oft schwierig, tiefe und stabile Beziehungen aufzubauen.
In der Psychotherapie wird häufig die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eingesetzt, um manipulatives Verhalten zu verändern. Die Schematherapie ist eine wunderbare Methode, die zugrunde liegenden Muster und Unsicherheiten aufzudecken und zu bewältigen. Und achtsamkeitsbasierte Ansätze helfen, die eigenen Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu regulieren - das Selbstwertgefühl wird gestärkt.
-
Gefühl der Unwirklichkeit: Die Umwelt erscheint fremd, künstlich oder wie in einem Traum – ein Gefühl des „neben sich Stehens“, als würde man sich selbst von außen betrachten.
-
Veränderte Wahrnehmung: Gegenstände oder der eigene Körper erscheinen größer, kleiner oder verzerrt.
-
Gefühl der Distanzierung: Menschen und Dinge erscheinen weit entfernt oder unerreichbar.
-
Emotionale Abkoppelung und Taubheit: Die Umgebung erscheint emotionslos oder „flach“ – Gefühle werden kaum noch wahrgenommen.
-
Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen: Manchmal fällt es schwer, klare Gedanken zu fassen oder sich zu konzentrieren.
Depersonalisation und Derealisation sind Zustände, in denen sich die Betroffene sich selbst oder ihrer Umgebung entfremdet fühlen. Während der Depersonalisation fühlt sich das eigene Selbst manchmal unwirklich oder distanziert an, was verständlicherweise Angst und Verunsicherung auslösen kann. Bei der Derealisation kann es sich anfühlen, als würde die Welt wie in einem Film oder Traum erscheinen. Das kann beängstigend sein und das Gefühl von Kontrollverlust auslösen.
Häufig treten diese Symptome kurzfristig bei Stress oder Angst auf. Bei einigen Betroffenen entwickeln sie sich jedoch zu chronischen Zuständen mit anhaltendem Kontrollverlust. Das kann dazu führen, dass sie sich immer mehr zurückziehen und von ihrer Umwelt missverstanden fühlen. Diese Schwankungen in der Intensität und die wiederkehrenden Episoden machen deutlich, wie wichtig hier eine umfassende therapeutische Unterstützung ist.
In der Therapie hat sich insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bewährt, um angstauslösende Gedanken zu identifizieren und zu verändern. Ergänzend hilft die Achtsamkeitstherapie dem Betroffenen, sich im Hier und Jetzt zu verankern und sein Sicherheitsgefühl zu stärken. Die Methode des Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) kann insbesondere bei traumatischen Hintergründen unterstützend wirken. Ein individueller Therapieansatz aus bewährten Techniken kann dabei helfen, die Resilienz zu stärken und ein stabiles Selbstgefühl zu fördern.
E. Histronische Persönlichkeitsstörung
D. Depersonalisation & Derealisation
1%
"Eine schizoaffektive Störung ist doch dasselbe wie Schizophrenie?"
Falsch: Im Gegensatz umfasst diese Störung neben den psychotischen Symptomen auch Stimmungsschwankungen wie Depressionen oder Manien.

Ein Mythos ist, dass Menschen mit einer paranoiden Störung aggressiv oder gewalttätig seien. In Wirklichkeit äußert sich die Störung meist durch Isolierung, Misstrauen und Empfindlichkeit.
≈ 50%

Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, klicken Sie bitte auf die angebotenen Therapieformen und Services –
bei Unklarheiten oder Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit
mir auf, per Mail oder über den Connect-Button unten ...
Der Anteil der Menschen im deutschsprachigen Raum, die mindestens einmal im Laufe ihres
Lebens eine schizophrene Störung haben, ist etwa
Quelle: Ärzteblatt


A. Schizophrenie

Adresse
Bremer Reihe 26a
20099 Hamburg
(St. Georg)
Deutschland
Praxis
Di.-Fr. 9-19 Uhr
Termine nach Absprache
Kontakt
Tel. +49 40 399 00 555
Mobil +49 151 400 00 696
Fax. +49 4101 696 181
Termin
Psychotherapie
Coaching • Supervision
