
Hilfe bei
Problemen mit ...
A. Bindungsangst
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Wunsch nach Distanz trotz dem Verlangen nach Nähe.
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Angst vor Verpflichtungen in sich entwickelnden Beziehungen.
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Rückzug in emotional intensiven Momenten.
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Überkritisches Verhalten Gegenüber dem Partner.
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Emotionale Abwehr: Schwierigkeiten, über Gefühle zu sprechen.
Eine Bindungsangst ist die Angst vor emotionaler Nähe und intimen Beziehungen. Menschen, die unter Bindungsangst leiden, haben Schwierigkeiten, sich auf tiefere Beziehungen einzulassen, weil sie fürchten, verletzt oder zurückgewiesen zu werden. Diese Angst kann aus unsicheren Bindungen in der Kindheit oder aus schlechten Erfahrungen in früheren Beziehungen resultieren. Typische Symptome und Warnsignale sind:
Bindungsangst entwickelt sich oft ganz langsam und verstärkt sich im Laufe der Jahre, oft durch wiederholte negative Beziehungserfahrungen. Dies führt häufig zu einem Muster instabiler, kurzer oder konfliktreicher Beziehungen. Ohne therapeutische Hilfe bleibt die Angst bestehen und beeinträchtigt langfristig die Fähigkeit zu glücklichen Beziehungen.
In der Psychotherapie wird oft die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eingesetzt, um gemeinsam herauszufinden, welche Gedanken und Verhaltensweisen bisher verhindert haben, eine erfüllte Beziehung zu führen. Auch die Schema-Therapie kann helfen, tief verankerte emotionale Muster aufzudecken um sie zu überwinden. Und Achtsamkeitstechniken können schließlich helfen, Ängste besser zu verstehen und sich schrittweise auf tiefere Bindungen einzulassen.
C. Gender-Probleme
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Starkes Unbehagen im eigenen Körper
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Drang nach geschlechtsangleichenden Maßnahmen
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Rückzug von sozialen Aktivitäten
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Angstzustände und depressive Verstimmungen
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Sehnsucht nach Anerkennung im empfundenen Geschlecht
Geschlechtsinkongruenz beschreibt einen Zustand, in dem das empfundene Geschlecht nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Von Geschlechtsdysphorie spricht man, wenn diese Diskrepanz zu einem starken Leidensdruck führt, weil sich die Betroffenen in ihrem Körper oder in ihrer Geschlechterrolle unwohl fühlen. Diese innere Spannung kann erhebliche psychische Belastungen hervorrufen, die das tägliche Leben beeinträchtigen. Typische Symptome sind:
Der Verlauf von Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen empfinden schon in der Kindheit Unbehagen, andere entwickeln die Dysphorie erst im Erwachsenenalter. Unbehandelt kann dies zu psychischen Problemen wie Depressionen führen. Eine frühzeitige Therapie hilft, die Störung zu verarbeiten und ein gesundes Verhältnis zur eigenen Identität zu entwickeln.
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft, destruktive Denkmuster zu verändern und ein klareres Selbstbild zu entwickeln. Auch die existenzielle Therapie kann hilfreich sein, da sie die Sinnsuche und Lebensziele in den Vordergrund stellt. Achtsamkeitstechniken sind eine bewährte Ergänzung, um innere Ruhe zu finden und die Selbstwahrnehmung zu stärken.
B. Identitätskrisen
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Innere Unruhe und Verwirrung: Das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu kennen.
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Zweifel an Lebensentscheidungen: Infragestellen von Karriere, Beziehungen oder Lebenszielen.
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Verlust des Selbstwertgefühls: Gefühl der Unsicherheit oder Minderwertigkeit.
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Soziale Isolation: Rückzug von Freunden und Familie.
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Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit: Angst, den eigenen Weg nicht zu finden.
Eine Identitätskrise kann auftreten, wenn eine Person ihr eigenes Selbstbild hinterfragt und nicht mehr sicher ist, wer sie wirklich ist oder wohin sie im Leben will. Solche Krisen treten häufig in Phasen großer Veränderungen auf, z. B. in der Jugend, bei beruflichen Übergängen oder persönlichen Verlusten. Diese können dazu führen, dass man sich unsicher und orientierungslos fühlt oder das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Zu den Warnsignalen gehören:
Eine Identitätskrise ist oft ein langer Prozess, der von starken emotionalen Schwankungen geprägt ist. Betroffene fühlen sich oft orientierungslos und ziehen sich deshalb häufig zurück, weil sie Schwierigkeiten haben, ihre Rolle im Leben zu finden. Diese Krise kann sich verschlimmern, wenn keine Unterstützung gesucht wird, und in eine Depression münden.
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft, destruktive Denkmuster zu verändern und ein klareres Selbstbild zu entwickeln. Auch die existenzielle Therapie kann unterstützen, da sie die Sinnsuche und Lebensziele in den Vordergrund stellt. Achtsamkeitstechniken sind schließlich eine bewährte Ergänzung, um innere Ruhe zu finden und die Selbstwahrnehmung zu stärken.
der Führungskräfte befinden sich laut einer Studie latent in einer Identitätskrise und hat Zweifel an der Vereinbarkeit ihrer beruflichen und persönlichen Werte. Dies führt oft zu inneren Konflikten und Identitätsfragen.
Quelle: Bertelsmann Stiftung
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Tiefe Traurigkeit und Weinen
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Schlafstörungen und Müdigkeit
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Verlust von Interesse an alltäglichen Aktivitäten
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Gefühl von Taubheit oder innerer Leere
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Sozialer Rückzug und Isolation
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Wut oder Schuldgefühle im Zusammenhang mit dem Verlust
Als Trauerreaktion bezeichnet man die natürliche emotionale Reaktion auf eine Trennung oder einen schmerzlichen Verlust, insbesondere auf den Tod eines geliebten Menschen. Diese Trauer betrifft uns auf vielen Ebenen - emotional, körperlich und sozial. Jeder Mensch trauert anders und die Intensität und Dauer der Trauer kann sehr unterschiedlich sein – aber eine übermäßige Trauerreaktion kann sich in tiefer Traurigkeit, Wut, Schuldgefühlen oder innerem Rückzug äußern. Warnsignale einer Trauerstörung:
Der Verlauf einer Trauerstörung ist oft wellenförmig. Auf den ersten Schock folgt eine Phase intensiver emotionaler Auseinandersetzung mit dem Verlust. In dieser Phase können Trauernde zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwanken. Die Akzeptanz des Verlustes entwickelt sich mit der Zeit, aber auch Rückfälle sind möglich – besonders an wichtigen Jahrestagen oder durch Erinnerungen an den Verstorbenen.
In der Psychotherapie spielt die Trauerarbeit eine zentrale Rolle. Hier wird den Betroffenen geholfen, ihre Gefühle zu akzeptieren und einen besseren Umgang mit ihrem Schmerz zu finden. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine gute Methode, um negative Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern. Zudem helfen Achtsamkeitsbasierte Ansätze wie MBCT den Trauernden, ihre Gefühle anzunehmen, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen.
D. Trauerstörung

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„Wer Bindungsangst hat, kann einfach nicht wirklich Lieben.“ Falsch: Bindungsangst beeinflusst die Fähigkeit, Nähe zu
einem Partner zuzulassen, nicht aber das Empfinden von Liebe.
30%

„Die Geschlechtsidentität ist doch frei wählbar?"
Falsch: Geschlechtsidentität ist keine Entscheidung,
sondern ein zentraler Teil der Persönlichkeit.


Persönliche Krisen wie Bindungsängste, Identitäts- und Genderprobleme, sowie Trauerstörungen stellen Menschen oft vor große emotionale Herausforderungen und führen oft zum Verlust der innerer Stabilität. Die Therapie bietet Raum für Verständnis und Selbststärkung, durch Gespräche und reflexive Methoden können Blockaden überwunden und neue Wege gefunden werden, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Beziehungen & eigener Identität

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